Bruch

Nach der berüchtigten Krawallnacht im Sommer 2020 wurde viel diskutiert. Je nach Bubble über Racial Profiling oder die verrohte „Jugend von heute“, über Verständnis und Polizeiversagen. Häufig konnte man sich dabei aber darauf einigen, dass der begangene Vandalismus komplett unnachvollziehbar war, dass man mehr über die Gründe herausfinden sollte, und das sowas dem „normalen, gebildeten Durchschnittsbürger“ ja niemals passieren würde.
Aber ist das wirklich so ungewöhnlich? Oder ist der Wunsch danach, etwas zu zerstören vielleicht sogar ein ausgesprochen Menschlicher? Wann ist Wut angemessen, und wer darf denn überhaupt wütend sein?
Diesen Fragen geht Malin Lamparter in „Bruch – Investigationssplitter aus dem Wutbereich“ nach. „Hast du schonmal etwas aus Wut kaputt gemacht?“, diese Frage stellt sie den unterschiedlichsten Menschen, und mischt die Antworten mit einem persönlichen Text über Wut, Zerstörung und Krawall.

Janusz: Schreibmaschine

Aktionstag am 19.6. am Eckensee in Stuttgart!

Junge Menschen haben ein Recht darauf gehört zu werden! Die integrierte Jugendarbeit will sie dabei unterstützen. Aktuell haben nicht alle Menschen, die hier leben / sich hier aufhalten die gleiche Möglichkeit sich einzubringen. Die integrierte … Weiterlesen →

Die Queerdenker*

Alisha und Ida von den Queerdenkern* Stuttgart e.V. berichten, wie sie marginalisiert wurden, weil sie nicht ins klassische herterosexuell-monogame Schema passten, wie sie daraus eine politische Bewegung gemacht haben und wie sie durch Kunst ihren Forderungen Schönheit verleihen.

Sprachrohr.net Interview

Für das Projekt „Sprachrohr“ führten in fünfzehn Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und an sieben Standorten der Schulsozialarbeit zahlreiche Mitarbeiter*innen leitfadengestützte Interviews durch.  Der Schwerpunkt der Befragung lag auf dem Thema „Stuttgarter Krawallnacht“. Darüber hinaus wurden die insgesamt 116 jungen Menschen gefragt, wie sie Stuttgart finden und mit welchen Vorurteilen, seitens der Erwachsenenwelt, sie sich konfrontiert sehen und wie sie selbst über Erwachsene denken. Auch waren Änderungswünsche, Ideen und Forderungen an die Politik wesentliche Inhalte der Gespräche.

Simon Fregin spricht mit Vanessa vom Jugendhaus Fasanenhof und Jan vom Jugendhaus Giebel.

Wenn dir immer nur gesagt wird: Du bist scheiße …

Ely erzählt, wie sie als Kind aus dem Krieg im Kosovo nach Deutschland gekommen ist und wie schwer es für sie war, hier Fuß zu fassen – und wie sie es dennoch geschafft hat.

Metropolis

Ein kleines Stück Stadt-Lyrik von Matthias als Beispiel, was in diesem Podcast möglich ist. Wenn auch Du deine Gefühle über die Stadt aufgeschrieben hast, ob rhythmisch, in Reimen oder einfach so – dann schick uns den Text gerne zu (mg[at]ausdrucksreich.de). Du kannst deine Poesie auch in unserem Studio aufnehmen und hier auf der Seite veröffentlichen.

Fazit (vorläufig)

Wenn die Stadt der Zukunft eine „Stadt für alle“ sein soll, dann ist gerade im Hinblick auf ihre jungen Bewohner noch viel zu tun. Wir haben hier eine erste Stimme zu Wort kommen lassen und die Botschaft lautet: „Hey Stadt, hör zu!“

Gewalt

Nach seinem Umzug nach Stuttgart, hat Ibo Schwierigkeiten, Anschluss zu finden. Auch im Kopf kommt er nicht zur Ruhe. Ein „Gangster“ zu sein, erscheint da als ein attraktives Angebot.

Integrieren in D

Ibos Familie bekommt eine Wohnung in einer hessischen Kleinstadt. Er findet dort sofort Anschluss. Eigentlich ein Musterbeispiel für Integration – wäre da nicht der Tod des Vaters und der Umzug in die Großstadt.